Die Geschichte....

Wir schreiben das Jahr 1524.
Die ansässigen Bauern waren der Unterdrückung durch den Adel/Grundherren in Form von Leibeigenschaft und erhöhten Abgaben leid.
Im Jahre 1524 haben sich mehr und mehr Bauern zu den sogenannten Haufen zusammengeschlossen um gegen diese Unterdrückung zu rebellieren. Um Babenhausen herum entstand der „Babenhauser Haufen“ welcher den ortsansässigen Bauer „Augustin Schlegel“ zu seinem Anführer gemacht haben soll....
Die Bauernhaufen im Bauernkieg rotteten sich als sogenannte „Fähnlein“ zusammen. Unter welchem „Fähnlein“ der „Babenhauser Haufen“ loszog ist nicht wirklich geklärt. Sicher ist nur, dass sie sich dem „Roten Fähnlein“ nicht anschließen wollten.
Bei ihren Eroberungszügen sollen die „Bauernrebellen“ so manche Burg und manches Kloster im Günztal geplündert und zerstört haben. Dies alles jedoch immer im Gedanken an die erhoffte Freiheit von Leibeigenschaft und Unterdrückung.
Nach dem schmachvollen Ende des Bauernkrieges im Jahre 1525 ist aus den Geschichtsbüchern zu entnehmen, das „Augustin Schlegel“ gefangen genommen und verurteilt wurde. Er soll laut den vorhandenen Dokumenten aus Babenhausen verbannt worden sein und den Rest seines Lebens in Armut verbracht haben.